Klinische Fälle

An einem sehr traurigen Abend habe ich ein Kontaktmail an Procreatec geschickt

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An einem sehr traurigen Abend habe ich ein Kontaktmail an Procreatec geschickt, hatte aber wenig Hoffnung, dass ich je schwanger werden würde.

So begann die Nachricht, die eine meiner Patientinnen an einem düsteren Novembertag an unsere Klinik schickte. Sie zeugt davon, wie nah Leid und Freude gerade während einer Kinderwunschbehandlung oft beeinander liegen und teilweise nahtlos ineinander übergehen.

Elisabeth, ich möchte Ihnen von Herzen dafür danken, dass Sie sich Zeit genommen haben, um diese Nachricht zu schreiben. Rückmeldungen wie diese erinnern mich immer wieder daran, wie wunderbar mein Beruf doch ist und wie glücklich es mich macht, bei der Entstehung neuen Lebens zu helfen.

Obwohl unsere Kontakt mit den Patienten aus dem Ausland vor allem telefonisch, über Skype oder per Email stattfindet und wir uns nur einige wenige Male persönlich begegnen, ist dieser dennoch sehr eng. Viele der Mitarbeiter fiebern dem Termin des Schwangerschaftstestes „ihrer“ Patienten entgegen und wenn dieser dann positiv ist, ist die Freude natürlich riesengroβ. Obwohl die eigentliche Behandlung mit der ersten Ultraschallkontrollle beendet ist möchten wir die Patienten natürlich auch gerne während dem weiteren Verlauf der Schwangerschaft begleiten und freuen uns immer, wenn wir – oft auch erst nach der Geburt anhand wunderschöner Fotos – Nachrichten von den Patienten bekommen.

Anbei können Sie – unverändert – die Nachricht von meiner Patientin Elisabeth B. lesen:

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Nachdem ich 2 erfolglose Eizellenspenden in einer Klinik in Barcelona hinter mir hatte, habe ich mich entschieden, eine andere Klinik zu suchen.

Künstliche heterologe Insemination

Wichtig war mir, dass Embryonenspenden angeboten wurden und, dass der Transfer von 2 Embryonen möglich war.

An einem sehr traurigen Abend habe ich ein Kontaktmail an Procreatec geschickt, hatte aber wenig Hoffnung, dass ich je schwanger werden würde.

Zwei Tage später hat mich Frau Ferrigno angerufen, die mich mit einer Engelsgeduld durch die nächsten Monate begleiten sollte.

Bei meinem ersten Telefonat mit Frau Dr. Spies hat sie sich viel Zeit für mich genommen, sich meine ganze Vorgeschichte sehr einfühlsam angehört und ich habe mich sofort gut aufgehoben gefühlt.

Besonders positiv während der gesamten Behandlung ist mir aufgefallen, dass ich niemals den Eindruck hatte, es ginge der Klinik um wirtschaftliche Vorteile. Mir wurde nie eine zusätzliche Untersuchung oder „Methode“ eingeredet.

Im Gegenteil, alles lief sehr pragmatisch ab. Nur mein Erfolg war für die Klinik wichtig, das spürt man dort von Anfang an. Vielleicht liegt das daran, dass die Ärztinnen dort alle Frauen sind.

Ich war zweimal in der Klinik, beim ersten Transfer und beim zweiten Transfer.

Der zweiter Transfer verlief positiv und ich bin jetzt in der 9. Woche schwanger.

Ich bin unendlich dankbar. Frau Dr. Spies und Frau Ferrigno haben mein Leben verändert.

Elisabeth B., 44

Ich möchte zu den Worten von Elisabeth B. Gerne hinzufügen, dass es uns natürlich in erster Linie um das Wohlergehen unserer Patienten und ein positives Ergebnis nach der Behandlung geht. Aus diesem Grund transferieren wir beispielsweise maximal zwei Embryonen, obwohl in Spanien gesetzlich der Transfer bis zu drei Embryonen erlaubt ist. Wir wollen aber die Gesundheit unserer Patientinnen durch eine Mehrlingsschwangerschaft nicht aufs Spiel setzen, die mit erhöhten Risiken – für Mutter und Kinder – verbunden wäre. Mit der richtigen Vorbereitung der Patientin und dem Transfers eines Embryonen von guter Qualität im Blastozystenstadium empfehlen wir deswegen meistens den Transfer von einem Embryo, höchstens zwei.

Es gibt sicherlich viele wunderbare Kinderwunschkliniken, die ihren Patienten das beste Know-How und alle technologischen Fortschritte zur Verfügung stellen. Ich denke aber, dass es nur wenige gibt, die ihre Patienen so sehr ins Herz schließen, wie wir das tun. Unsere Klinik existiert nun seit 10 Jahren und eine der Herzensangelegenheiten der Gründerinnen ist es, ihre Größe und die Anzahl an Patienten so überschaubar wie möglich zu halten, denn nur so kann garantiert werden, dass jedem einzelnen Fall die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.

Liebe Elisabeth, vielen Dank, dass Sie Ihr Vertrauen in uns gesetzt haben. Vielen Dank für diese wundervolle Nachricht. Und egal was sein sollte, wir sind für Sie da. Wir bleiben auf jeden Fall bis zur Geburt in Kontakt und freuen uns schon auf schöne Babyphotos

Dr. Katharina Spies ist Gynäkologin und Spezialistin für Reproduktionsmedizin.

Nach dem Studium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und der Universidad Complutense in Madrid promovierte sie in Neurologie im Bereich „Motorisches Lernen und Genetik“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2007 lebt sie mit ihrem spanischen Mann in Madrid, wo sie am Universitätskrankenhaus Fuenlabrada die Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe machte.
Seit 2017 arbeitet sie als Spezialistin für Reproduktionsmedizin bei ProcreaTec.

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