Eizellspende in Spanien

Eizellspende bei ProcreaTec

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Eizellspende bei ProcreaTec

Die Verwendung gespendeter Eizellen bietet Frauen, die aus verschiedenen Gründen keine Behandlung mit eigenen Eizellen durchführen können, gute Möglichkeiten, schwanger zu werden und ein gesundes Kind zu bekommen.

Bei ProcreaTec kennen wir alle Eizellspenderinnen persönlich und lassen nur Frauen zur Spende zu, bei denen wir uns nach ausführlichen gynäkologischen, genetischen und psychologischen Untersuchungen sicher sind, dass sie alle notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spende erfüllen.

Die Zuordnung einer Spenderin zu einer Empfängerin erfolgt anhand der Blutgruppe und äuβerer Kriterien wie Gröβe, Haar-, Haut- und Augenfarbe. Dafür verwenden wir Fotos der Patienten oder die Person, die das Matching Spenderin-Empfängerin durchführt, lernt die Patienten in der Klinik oder bei einem Skype-Gespräch persönlich kennen. Sie können sich sicher sein, dass wir alles tun, um Ihnen die passendste Spenderin anzubieten!

Zusätzlich kann die Auswahl der Spenderin durch den sogenannten genetischen Kompatibilitätstest verbessert werden. Dieser Test wird bei der Spenderin und dem Partner der Empfängerin durchgeführt. Nach Entnahme einer Speichel- oder Blutprobe werden beide auf das Vorliegen bestimmter genetischer Mutationen untersucht. Im Anschluss erfolgt die Zuordnung einer Spenderin, die nicht Trägerin der gleichen Mutationen wir der Partner ist. So kann das Auftreten von autosomal rezessiven Erkrankungen vermindert werden. In Kürze werde ich in einem separaten Eintrag mehr zum genetischen Kompatibilitätstest veröffentlichen.

Da für die Behandlung frische Eizellen verwendet werden, ist es wichtig, die Menstruationszyklen von Spenderin und Empfängerin zu synchronisieren. Dies erfolgt meistens durch die Einnahme der Anti-Baby-Pille. In Einzelfällen kann die Behandlung auch direkt mit der Regelblutung der Empfängerin begonnen werden. Die jeweilige Vorbereitung von Empfängerin und Spenderin erfolgt dann parallel.

Während die Eierstöcke der Spenderin durch Hormone stimuliert werden, wird die ovarielle Funktion der Empfängerin durch eine einmalige Hormoninjektion unterdrückt. Anschlieβend wird die Gebärmutter durch die Gabe von Östradioltabletten oder –pflaster auf den Empfang der Embryonen vorbereitet. Durch eine Ultraschalluntersuchung nach etwa 2 Wochen wird der korrekte Aufbau der Gebärmutterschleimhaut überprüft: das Endometrium sollte dreischichtig aufgebaut sein und 6,5mm oder mehr messen.

Künstliche heterologe Insemination

Am Tag der Eizellentnahme werden die gewonnen reifen Eizellen durch Mikroinjektion von Spermienzellen (ICSI-Technik) befruchtet. Bei medizinischer Indikation wird die Samenprobe durch Techniken wie MACS oder Fertile Chip vorbehandelt, um die Auswahl der Spermienzellen zu optimieren. Die entstandenen Embryonen werden während der ersten Tage der Embryonalentwicklung in speziellen Inkubatoren belassen – idealerweise in Kombination mit Time-Lapse, wie beispielweise im Embryoscope. Täglich erfolgt die Beobachtung durch spezialisierte Biologen, die Sie danach über die Entwicklung Ihrer Embryonen informieren.

Nach 5 Tagen werden ein oder zwei Embryonen im Blastozystenstadium in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt. Um das Risiko von Mehrkingsschwangerschaften möglichst gering zu halten, empfehlen wir den Transfer von einem Embryo. Die Schwangerschaftsraten liegen dabei bei etwa 55-65% gegenüber 65-80% beim Transfer von zwei Embryonen. In letzterem Fall liegt das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft bei etwa 25-30%. Die übrigen, lebensfähigen Embryonen werden vitrifiziert und können in einer späteren Behandlung von Ihnen verwendet werden, beispielweise für ein Geschwisterkind.

Im folgenden möchte ich noch auf häufige Fragen zum praktischen Abaluf der Behandlung eingehen:

Wie oft muss ich nach Madrid kommen? Wie lange ist der Aufenthalt?Die Vorbehandlung geschieht in der Regel bei Ihrem Frauenarzt und es reicht, wenn Sie zum Ende der Behandlung in unsere Klinik kommen. Wie empfehlen, dass am Tag der Eizellentnahme noch ein Kontrollultraschall und eine Blutentnahme in unserer Klinik ProcreaTec erfolgt und der Partner eine frische Samenprobe abgibt. In diesem Fall sollten Sie einen Aufenthalt con etwa 7-10 Tagen einplanen (Eizellentnahme bis Embryonentransfer).

Falls Sie es bevorzugen, diese Untersuchungen bei Ihrem Frauenarzt zu machen und im Vorfeld eine eingefrorene Samenprobe abgegeben wurde, reicht es, wenn Sie am Tag des Embryonentransfers in unsere Klinik kommen. Wir empfehlen jedoch allen Patienten, einen Tag früher anzureisen und die Nacht nach dem Transfer in Madrid zu verbringen, um Stress, der mit der Reise verbunden sein kann, möglichst zu vermeiden.

Wie viele Eizellen werden normalerweise gewonnen? Mit wie vielen Blastozysten kann ich rechnen?

ProcreaTec garantiert allen Patienten den Erhalt von mindestens sechs reifen Eizellen. Sind die Parameter der Samenprobe (und – bei medizinischer Indikation – weitere Untersuchungen wie der DNA-Fragmentationstest oder die FISH-Untersuchung der Spermienzellen) normal, garantieren wir auβerdem mindestens zwei Embryonen im Blastozystenstadium. Über 95% unserer Patienten, die eine Behandlung mit Eizellspende durchführen, erhalten zwei oder mehr Blastozysten und etwa 90% der Patienten haben die Möglichkeit, Embryonen für einen weiteren Zyklus zu vitrifizieren.

Wird die Spenderin durch mehrer Empfängerinnen geteilt?

Nein. Es erfolgt pro Zyklus die Zuordnung einer Spenderin zu einer Empfängerin.

Kann die Spenderin Kontakt zu mir/uns aufnehmen?

Nein. Die Spende erfolgt anonym und weder die Spenderin noch die Empfängerin oder ihr Partner/ihre Partnerin haben die Möglichkeit, etwas über die andere Partei zu erfahren oder Kontakt aufzunehmen.

Kann die Vorbereitung der Empfängerin auch in einem natürlichen Zyklus stattfinden?

Ja. Einzige Voraussetzung ist, dass die Empängerin regelmässige Zyklen hat. Es wird versucht, den Zyklus der Spenderin an Ihren Zyklus anzupassen, um frische Eizellen verwenden zu können. Sollte dies nicht möglich sein oder die Empfängerin es bevorzugen, können auch vitrifizierte Eizellen verwenden werden. Die Schwangerschaftsraten liegen dabei in einem ähnlichen Bereich.

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Dr. Katharina Spies ist Gynäkologin und Spezialistin für Reproduktionsmedizin.

Nach dem Studium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und der Universidad Complutense in Madrid promovierte sie in Neurologie im Bereich „Motorisches Lernen und Genetik“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2007 lebt sie mit ihrem spanischen Mann in Madrid, wo sie am Universitätskrankenhaus Fuenlabrada die Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe machte.
Seit 2017 arbeitet sie als Spezialistin für Reproduktionsmedizin bei ProcreaTec.

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